LANAP – Digitaler Praxisworkflow – Patientenmitwirkung

695 CHF inkl. MwSt.

 

  • Zuerst wird uns Dr. med. dent. MsD (USA) Wolfgang Mees seine reichen Erfahrungen bezüglich des zahnchirurgischen Eingriffs ohne Skalpell oder Nähte – LANAP – darlegen.
  • Anschliessend wird uns Dr. med. dent. van Sprundel vorführen, wie sie den digitalen Workflow in ihrer Praxis realisiert hat.
  • Dann wird Dr. Dietmar Bäzold über die Patienten-Kommunikation in der digitalen Praxis sprechen.
  • Am Ende des Tages wird Ihnen lic. phil. Roland Kissling kurz darlegen, welche Dokumentation das Schweizer Qualitäts-Sicherungs-System (QSS) in einer digitalen Praxis verlangt.
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Beschreibung

Die digitale Zahnarzt / Arzt Praxis

LANAP – Digitaler Praxisworkflow – Patientenmitwirkung

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08:30 bis 10:00 Uhr

Vortrag

Dr. med. dent. MsD (USA) Wolfgang Mees

LANAP

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Der chirurgische Eingriff ohne Skalpell oder Nähte

In den USA ist LANAP eine seit über zehn Jahren erfolgreich angewendete weniger schmerzhafte Behandlungsalternative zur konventionellen Chirurgie. Diese Methode ist ADA-zertifiziert.

In Europa ist Dr. med. dent. MsD (USA) Wolfgang Mees mit dieser Technologie führend und die Praxis mit der längsten Erfahrung.

Dr. med. dent. MsD (USA) Wolfgang Mees

Dr. med. dent. MsD (USA) Wolfgang Mees

Dr. med. dent. MsD (USA) Wolfgang Mees studierte Zahnmedizin an der Universität Erlangen-Nürnberg.

Nach zweijähriger Assistenzarztzeit folgte eine zweijährige Weiterbildung in Prothetik und Implantatprothetik bei Prof. Dr. Dr. Dr. Spiekermann an der Universität der RWTH-Aachen.

Danach konzentrierte er sich auf das 3-jährige Facharztstudium der Parodontologie und Implantologie in den USA und auf die anschliessende Facharztausbildung für Oralchirurgie in Deutschland.

LANAP stellt eine weniger schmerzhafte, erfolgreichere Behandlungsalternative zur konventionellen Chirurgie dar. LANAP = LAR ist die einzige wissenschaftlich erforschte und praxiserprobte Methodik, die zu einer echten parodontalen Regeneration, einem neuen Knochenwachstum und einer Zahnfleischneubildung führt.

Für LANAP und LAR wird der PerioLase MVP-7 genutzt. Es handelt sich um einen variabel gepulsten Nd: YAG Laser. Die 7 variablen Pulsdauern können als „verschiedene Laser“ in einem Gerät betrachtet werden, da sie diskrete und diskriminierende Gewebeinteraktionen aufweisen.

Die Quelle der Entzündung wird direkt angesprochen ohne das gesunde Zahnfleischgewebe zu verletzen oder zu entfernen. Mit Hilfe von LANAP-LAR wird der Bindegewebsverlust gestoppt und die Taschentiefe verringert, um den Körper bei der Selbstheilung zu unterstützen. Dies geschieht dank LANAP-LAR ganz ohne Skalpell oder Nähte.

Ziele des Kurses sind:

  • LANAP soll veranschaulicht werden
  • Dabei sollen bei den Teilnehmern Hemmungen und Ängste abgebaut werden
  • Die überwiegenden Vorteile von LANAP werden klar ausgewiesen
  • Beantwortung von Fragen der Teilnehmer

10:00 bis 10:15 Uhr

Pause
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10:15 bis 12:00 Uhr

Diskussion

Dr. med. dent. MsD (USA) Wolfgang Mees

12:00 bis 13:30 Uhr

Mittagessen
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13:30 bis 14:30 Uhr

Vortrag

Dr. med. dent. Nina van Sprundel

Digitaler Praxisworkflow

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Von der digitalen Anamnese bis zum zufriedenen Patienten

Folgende Fragen bzw. Punkte werden geklärt

  • Warum sollte eine Praxis digital aufgegleist werden?
  • Welche Vorteile bringt die Digitalisierung mit sich?
  • Wann sollte von einer analogen auf eine digitale Praxis umgestellt werden?
  • Wie sollte von einer analogen auf eine digitale Praxis umgestellt werden?
  • Welche Voraussetzungen müssen für diese Umstellung gegeben sein?

Anhand eines Fallbeispiels wird aufgezeigt, wie sich der digitale Workflow in einer Zahnarztpraxis von der digitalen Anamnese bis zum zufriedenen Patienten realisieren lässt. Insbesondere wird auf die Anwendung des iPads in der Praxis und digitale Bildgebung sowie das Hygienemanagement eingegangen.

Dr. med. dent. Nina van Sprundel

Dr. med. dent. Nina van Sprundel

 

Dr. med. dent. Nina van Sprundel studierte und promovierte an der Charité Berlin und hat nach Tätigkeiten in Privatpraxen in Zug und Zürich bereits frühzeitig ihre Vision der eigenen Praxis realisiert.

Wer heute eine Praxis gründet oder übernimmt, muss sich mit der Frage der Praxiskonzeptionierung auseinandersetzen. Gleich zu Beginn, in der ersten Planungsphase, tritt eine zentrale Fragestellung auf, die das Praxiskonzept im Wesentlichen beeinflussen wird: Soll die zukünftige Praxis analog oder digital ausgerichtet werden?

Bei Neugründung in der heutigen Zeit, ist die analoge Praxis kaum vorstellbar. Eine Praxis semi- oder volldigital aufzugleisen ist state of the art. Eine volldigitale Praxis ist nach dem Verständnis Nina van Sprundels eine papierlose Praxis in Verbindung mit modernsten Behandlungs- und Hygienetechniken. Daher entwirft sie eine Praxisinfrastruktur, die komplett digital und papierlos funktioniert: die „iPad-Praxis“.

Ziele des Kurses sind:

  • Die digitale Zahnarztpraxis soll veranschaulicht werden
  • Dabei sollen bei den Teilnehmern Hemmungen und Ängste abgebaut werden
  • Die überwiegenden Vorteile einer digitalen Praxis werden klar ausgewiesen
  • Beantwortung von Fragen der Teilnehmer
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14:30 bis 15:00 Uhr

Diskussion

mit Dr. med. dent. Nina van Sprundel

15:00 bis 15:15 Uhr

Pause
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15:15 bis 16:15 Uhr

Vortrag

Dr. Dietmar Bäzold

Gelungene ärztliche Kommunikation – Basis für die Mitwirkung des Patienten

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„Oder, wie sage ich es meinem Patienten…?“

Folgende Fragen bzw. Punkte werden geklärt

  • Wie gelingt es, Vertrauen aufzubauen?
  • Wie erkläre ich die Diagnose und die wichtigen Therapieschritte?
  • Wie motiviere ich den Patienten zur Mitwirkung?
  • Wie gehe ich auf seine Ängste ein?

Zahlreiche Studien belegen, dass eine gelungene Kommunikation ein wesentlicher Faktor für den Behandlungserfolg und entscheidend für die ärztliche Berufszufriedenheit ist. Und Freude im Beruf minimiert Stress!

Dr. Dietmar Bäzold

Dr. Dietmar Bäzold

 

Nach dem Studium der Physik und Chemie promovierte Dietmar Bäzold an der Friedrich Schiller Universität in Jena und verblieb danach am gleichen Ort noch weitere zehn Jahre in Lehre und Forschung.

Seit mehr als 25 Jahre in selbstständiger Tätigkeit widmet er sich sowohl Projekten aus seinem Berufsumfeld als auch dem Bereich Coaching und Personal-Training. Eine mehr als dreijährige intensive Ausbildung zum NLP-Master (Neuro-linguistisches Programmieren nach Dills und Bantler) ist dabei die Grundlage bei der Vermittlung und Anwendungen von Wissen in der Kommunikationspraxis.

„Das Gespräch zwischen Arzt und Patient ist ein Kernbestandteil jeder ärztlichen Behandlung. Die Kommunikationsfähigkeit ist somit eine ärztliche Kernkompetenz.“ Zitat: Prof. Dr. med. U. Montgomery (Präsident der Deutschen Bundesärztekammer).

Dass der Erfolg einer Behandlung nicht nur vom ärztlichen können sondern auch in hohem Masse vom Vertrauen zwischen Arzt und Patient abhängt, ist mittlerweile bekannt.

Ziele des Kurses sind:

  • Was sagt die Körperhaltung des Patienten aus?
  • Wie sind Nähe und Distanz zu dosieren?
  • Wie stelle ich offene Fragen und wie höre ich aktiv zu?
  • Welche Worte muss ich wählen?
  • Wie baue ich eine Kommunikation auf?
  • Wie versetze ich den Patienten in ein gutes Gefühl?
  • Welche Kommunikationsfehler gilt es zu vermeiden?
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16:15 bis 16:45 Uhr

Diskussion

mit Dr. Dietmar Bäzold: Patienten Kommunikation

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16:45 bis 17:00 Uhr

Vortrag

lic. phil. Roland Kissling

Schweizer Qualitäts-Sicherungs-System (QSS) und Dokumentation

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Welche Dokumentation wird in einer digitalen Praxis vom Kantonsapotheker vorgeschrieben?

Zur Dokumentation des Schweizer Qualitäts-Sicherungs-Systems liefert das Kontrollorgan nur Spärliches. Mit einer publizierten Schlagwort-Liste ist das Schweizer QSS noch lange nicht geschrieben. Auch die einzige bis jetzt publizierte SOP (= Standard Operating Procedure) hilft kaum weiter. Und dennoch muss das Schweizer QSS auf die Praxis angepasst sein.

Das Erstellen eines Schweizer QSS basiert einerseits auf den Vorgaben der Kantonsapotheker, der angetroffenen Praxis-Realität und andererseits aber auch auf Erfahrungswerten.

Folgende Fragen bzw. Punkte werden geklärt

  • Was muss bei einem Schweizer QSS dokumentiert werden?
  • Wie werden die Apparate, Desinfektionsmittel und Medikamente dokumentiert?
  • Welche Arbeitsabläufe gibt es und wie werden sie dokumentiert?
  • Was gehört sonst noch zur Dokumentation?
  • Wie sieht die Selbstkontrolle eines Schweizer QSS aus?
lic. phil. Roland Kissling

lic. phil. Roland Kissling

Lic. phil. Roland Kissling war zwischen 2007 und 2011 Inspektionsleiter „Qualitäts-Sicherung“ in den Departementen EJPD und VBS sowie Bundesratsberater.

Gleichzeitig baute er seine Firma „Qualitäts-Sicherung (QuaSi)“ auf.

Im Jahre 2014 gründete und führte er die Fortbildungsplattform „Seed“, aus welcher er im September 2015 austrat.

Seit Oktober 2015 hat seine Firma „QuaSi-Concept“ den Sitz in Unterägeri ZG.

Weder Verbände noch Kontrollorgane bieten den Zahnärzten / Ärzten eine Hilfestellung beim Erstellen eines Schweizer QSS. Dentaldepots, Hersteller und Lieferanten sind am Verkauf interessiert, nicht aber am Erstellen eines Schweizer QSS. Häufig sind ihnen die gesetzlichen Vorgaben der Kantonsapotheker nicht bekannt. Die Erstellung eines QSS gemäss Schweizer Gesetzesgrundlagen ist kein leichtes Unterfangen.

Ziele des Kurses sind:

  • Es wird ein Einblick in die Dokumentation des Schweizer QSS gewährt
  • Es wird erklärt, was alles zur Dokumentation gehört
  • Es wird dargelegt, wie man das QSS selber überprüft
  • Beantwortung von Fragen der Teilnehmer

Zusätzliche Information

Fortbildungs-Anerkennung

Für Zahnärzte anerkannt

Credits

Zahnärzte 8 Fortbildungs-Stunden

Datum

20.01.2018 (Olten), 23.06.2018 (Olten), 08.12.2018 (Olten)

Wochentag

Samstag

Zeit

08:30 bis 17:00 Uhr

Adresse

Berufsbildungszentrum BBZ Olten – Aarauerstrasse 30 – 4600 Olten

Referent

Dr. Dietmar Bäzold, Dr. med. dent. Nina van Sprundel, Dr. med. dent. Wolfgang Mees, lic. phil. Roland Kissling

Anmeldung

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